Er über Sie
Da wir uns über’s Internet kennen lernten war es vorrangig ihre Art zu schreiben, die mich faszinierte und die sie interessant machte. Nach wenigen E-Mails, die wir austauschten, war für mich klar, dass ich sie unbedingt auch persönlich kennen lernen möchte. Schon das erste Treffen löste in mir den Startschuss für eine Reihe von Gedanken aus, die durch eine SMS von ihr in der selben Nacht noch weiter bestärkt wurden.
Sie ist eine Frau, die sagt was sie möchte. Wenn ihr etwas nicht gefällt, weiß sie es genauso auszudrücken, wie bei Dingen, die ihre Zustimmung erfahren. Doch kommen wir nun zu ihren Ticks, die sie mal mehr, mal weniger intensiv auslebt.
Tick Nr. 1 – Ihr Putzfimmel:
Sie ist eine durch und durch saubere und ordnungsliebende Frau. Das zeigt sich darin, dass sie alle 2 Tage ihre Wohnung putzt, Staub wischt und dann ein weiteres Mal irgendwo putzt. Nicht, dass mich das stören würde. Ich freue mich ja auch darüber, wenn alles sauber ist und glänzt.
Tick Nr. 2 – Ihre Liebe zum Detail:
Gerade beim Thema Tischdekoration habe ich bei ihr ein Novum erfahren, welches ich in dem Maße noch bei keiner Frau angetroffen habe. Ich habe es dennoch sehr zu schätzen gelernt: ihre Hingabe, mit der sie Tische dekoriert. Sei es auch nur ein normaler Sonntag – sie verwandelt ihn gekonnt mit einem wunderbar gedeckten Tisch zu einem Festtag! Nicht, dass sie sich nur auf das gute Geschirr beschränkt – nein! – es entsteht zwischen dem Gedeck eine kleine Dekorationswelt, die ganz liebevoll auf das jeweilige Umfeld abgestimmt ist.
Tick Nr. 3 – Hunde:
Habe ich schon einmal erwähnt, dass sie unsterblich in Hunde verliebt ist? Die Rasse der Mini-Havaneser hat es ihr besonders angetan. Klein, kuschelig und verspielt – das ist wohl die Richtung, in die es gehen soll.
Wer mich in den vergangenen Monaten rein äußerlich beobachtet hat, dürfte feststellen, dass ich um das eine oder andere Kilo zugenommen habe. Nicht, dass jetzt dadurch die Welt unterginge oder ich in tiefste Depressionen fallen würde, ganz im Gegenteil – das Ganze hat seine guten Seiten. Der Grund jedoch ist, dass sie eine wirklich exzellente Köchin ist, die mir von Anfang an zu verstehen gab:
Ich koche – Du hälst Dich aus dem Verkehr
Mit anderen Worten: Ich darf zusehen, manchmal sogar helfen. Aber das bedeutet nicht, dass ich nicht auch ab und zu den Kochlöffel schwingen darf.
Ich bin ein Mensch, der seine Gefühle äußerst schlecht in Worte kleiden kann. Darum möchte ich an dieser Stelle meinem Meisje nur noch eines mit auf den Weg geben:
Lass ihn uns lange gemeinsam gehen!
Ich möchte diese Seite mit einem Gedicht beenden, welches ich ihr am 25. August 2007 schrieb:
Wärst du ein Stern
Wärst du ein Stern am Firmament,
ich bräuchte kein Teleskop um dich zu finden!
Denn nur du könntest so hell und schön leuchten,
dass man dich mit bloßem Auge sehen könnte.
Wärst du ein Tautropfen,
wäre ich gerne der Grashalm, an dem du herabgleitest am frühen Morgen.
Denn es muss herrlich sein, das Kitzeln zu spüren,
das du bei deinem Abschied erzeugst.
Wärst du ein Flötenton,
ich bräuchte keine anderen Instrumente mehr,
die deine Melodie untermalen -
denn dein Klang alleine ist schon fantastisch.

